nach unserem Stopp in Punakaiki, ging es weiter ins sonnige Nelson. Nelson liegt im Norden der Südinsel, nördlicher noch als Wellington, und gehört zur Region der Malborough Sounds.
Schon als wir ankamen strahlte die Sonne. Wir checkten in einem gemütlichen Hostel ein, die Leute waren alle nett und wir fühlten uns richtig wohl!
Mit dem Fahrrad erkundeten wir am nächsten Morgen die Stadt, besuchten die Cathedrale und wanderten mal wieder fleissig bergauf, zum Centre of New Zealand, einem Hügel, der die Mitte Neuseelands markiert.
Wir planten einen 2Tagestrip in den Abel Tasman National Park, buchten uns eine Hütte (dazu aber später mehr). Auch zum Strand von Nelson wollten wir.. auf der Karte sah der Weg kurz aus, war er von de Kilometern wahrscheinlich auch, aber leider sind die meisten Stadtpläne hier ohne Angaben von Höhenmetern… so kämpften wir 4 Mädels uns mit unseren Rädern einen Hügel nach dem anderen hoch und runter.. der Strand jedoch war wunderschön und somit die Anstrengung wert gewesen :) und zurück wählten wir den Highway, über den es um einiges schneller ging..
Abends saßen wir mit den anderen aus dem Hostel zusammen, auch Richard war wieder dabei und so waren wir wieder vollzählig – zumindest für eine Weile..
..denn am Donnerstag dann ging es für uns Mädels früh los, zu unserem „back-to-nature“-Trip. 2 Tage wollten wir im National Park verbringen, ohne Strom, ohne Handy, nur wir und die Natur ( und viel Essen:)).. der Einkauf und das Packen vorher waren eigentlich schon filmreif..
“Was braucht man für 2 Wandertage zu essen? Haben wir die Kerzen!? Und wie soll der Schlafsack noch in meinen Rucksack passen!?“…….irgendwann jedoch war alles gepackt und wir startklar.
Mit dem Bus gings nach Marahau, dem Eingang des National Parks. Jana und Luisa waren schon eine Stunde vor uns los und so stiegen nur Birga und ich ins Wassertaxi, schnallten die schicken Schwimmwesten um und starteten zur Tonga Quarry, unserem Ausganspunkt für die Wanderung.
Wir saßen ganz vorne im Boot, es schaukelte, wir lachten..es war wie „Rollercoaster“fahren.
Unser Skipper schmiss uns am Strand raus, wir setzten unsere bestens beladenen Rucksäcke auf und machten uns auf den Weg. Am ersten Tag hatten wir 14,5 Kilometer des Tracks geplant.
Der Weg führte uns von der Küste durch Regenwald, dichter Farn säumte die Strecke, immer wieder konnten wir durch die Bäume das strahlendblaue Meer sehen.
Der Wald schien in so vielen Grüntönen „man könnte einen ganzen Farbkasten füllen“. An manchen Stellen schimmerten die Blätter bläulich, der Himmel wurde reflektiert..
Es ging Hügel hoch, lange Zeit durch Wälder – und dann immer wieder an abgelegene Buchten.. heller Sandstrand, weites Meer.. Natur..und: Sandflys….
Kurz vor unserer Übernachtungsstelle stand ein lowtide-crossing auf unserem Plan. Wir zogen also unsere Schuhe und Socken aus, krempelten die Hosen hoch und liefen los. Dort wo bei Flut das Meer ist, wanderten wir entlang. Wir standen knöcheltief im Schlamm, dann hüpften wir über pieksende Muscheln, durch Sand, über Steine, Wasser.. und überall Krebse!
Am frühen Abend erreichten wir die Anchorage Hut, eine Hütte direkt am Strand..kein Strom.. 24 Betten, Matratze neben Matratze.. einfach.. gemütlich..Jana und Luisa warteten schon auf uns.
Wir setzten uns an den Strand, Abendessen mit Meeresblick..“back-to-nature“..
Bei Kerzenschein spielten wir Canasta, früh wurde es dunkel.. wir putzten Zähne mit dem Dschungel in unserem Rücken.. die hellen Sterne über uns..
In unseren Schlafsäcken kuschelten wir uns ein, es war gemütlich..still..
Am nächsten Morgen begrüßte uns die Sonne mit hellem Schein..wieder saßen wir am Strand, frühstückten bevor wir zurück nach Marahau wanderten.. da das Wetter so perfekt blieb, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, die Bikinis anzuziehen und ins Meer zu hüpfen :)
Am frühen Nachmittag erreichten wir das Ende des Abel Tasman – we did it!
Wir hoffen euch gehts gut.. liebste Gruesse*
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