Dienstag, 27. Oktober 2009

Queenstown, Wanaka











Hallo ihr Lieben,
nach unserer Tour durchs Fjordland mussten wir nochmal einen Stop in Queenstown einlegen, um später mit unserem Bus weiterreisen zu können.
Der Tag war total verregnet aber wir machten das Beste draus und genossen die Zeit im warmen Bett. Wir holten Schlaf nach (und vor...). Abends gab es erstmal selbstgebackene Pizza und wir machten uns einen schönen Abend zu fünft (wir 4 Mädels und Richard). In bester Laune machten wir uns auf, Queenstown unsicher zu machen. Die Nacht wurde zum Tag gemacht, der "Tee" mundete gut und der Spaß kam nicht zu kurz :) ..allerdings der Schlaf, denn schon nach 2 1/2 Stunden ging es auf nach Wanaka!

Wanaka ist eine kleinere Stadt, wunderschön gelegen an einem See und im Hintergrund sind wieder riesige schneebedeckte Berge.
Die Sonne schien als wir ankamen und wir verbrachten Stunden in einem scheinbar unendlichen Labyrinth in Wanakas "Puzzling World". Danach mussten wir uns erstmal stärken und machten ein gemütliches Picknick am See. Es war wunderschön und entspannt. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Richi, unser Personaltrainer drang zum Sport.. und so wurden wir 4 Mädels bergauf und bergab gejagt und schließlich auf einem Hügel mit Blick auf den See fertig gemacht! Eine Stunde Workout und einige Schweißtropfen später belohnten wir uns dann mit einer riesig fettigen Lasagne!! Wir saßen bei Kerzenschein zusammen und ließen es uns richtig gut gehen.
Danach gingen wir nochmal auf unseren Hügel hinauf. Diesmal in einem langsameren Tempo, wir wollten Sterne gucken. Um uns war kaum Licht, sodass wir wunderbar den sternklare Himmel sehen konnten und fleißig nach dem Sternbild "Southern Cross" suchten.
Gemütliche Betten warteten auf uns und so ging es bald Schlaf nachholen..ein filmreifer Tag ging zu Ende.

Heute verbringen wir nur noch einen gemütlichen Tag hier in Wanaka, morgen geht es dann auf zum Fox Gletscher!
Wir hoffen euch geht es genauso gut wie uns!! Wir vermissen euch, denken an euch..
Seid geküsst, eure 2 Mädels aus Neuseeland

Sonntag, 25. Oktober 2009
















Hey ihr Lieben,
seit Samstagmorgen (! sehr früh…die Sonne ging gerade auf, hinter den Bergen von Queenstown….wunderschön, so hat sich das Aufstehen gelohnt) sind wir nun in Te Anau, dem Tor zum Fjordland. Kaum angekommen, ging es für uns mit dem Bus auf den Milford Track..erstmal hielten wir jedoch am Vogelpark..sollten wir etwa auf einem Rentnertrip gelandet sein!? Doch eigentlich war genau diese Tour das Richtige..

Wir hielten an wunderschönen Plätzen, im Regenwald, an den Mirror Lakes, in denen sich die Berge spiegelten.. dann wieder weites Grasland.. hohe hohe Berge.. die neugierigen Kea-Papageien.Und dann kamen wir am Hafen des Milford Sound an. Wir kletterten auf unser kleines Boot, die meisten anderen Touren waren vergangen und so waren wir mit den rund 20 anderen an Bord alleine im Sound unterwegs.Der Milford Sound war einfach beeindruckend und so verbrachten wir die ganze Zeit draußen auf Deck. Wir hatten Glück, die Sonne schien..und so konnte die Regenhose eingepackt bleiben.Doch auch wenn es nicht von oben regnete, kam bald ein Wasserfall, der uns duschte! Wir flüchteten lachend an die Seite des Bootes, einzig eine kleine Asiatin blieb tapfer im Wasserfall stehen und schoss Fotos (vermutlich hatte sie die Durchsage nicht verstanden, die Kameras besser einzupacken…).

Ein wunderschöner Ausflug ging zu Ende..zurück im Hostel, erwarteten uns Jana und Luisa, die schon Hunger hatten..doch nicht nur die 2 waren da, wir trafen Richard wieder, mit dem wir schon eine lustige Zeit in Lake Tekapo verbracht hatten.
Sonntagfrüh dann ging es direkt weiter. Eine zweite Sound-Tour stand auf unserem Programm: der Doubtfulsound. Wir fuhren in einer kleinen Gruppe bis zum Lake Manapouri, gingen dort an Bord, um den See zu überqueren.. dann besichtigten wir ein Wasserkraftwerk, das tief in einem Berg platziert, stark an Szenen aus James Bond erinnerte. Auf dem Weg zum Doubtfulsound, gingen wir fast verloren.. der Busfahrer hatte uns rausgelassen, wir wollten zum Hafen laufen..doch wir wollten nicht an der Straße spazieren und bogen einfach ins Buschland ab. Der Weg war anfangs noch markiert, dann jedoch gabelte er sich..links!? rechts!? Mhm, einfach der Nase nach.. schon wieder eine Gabelung…und jetzt!?Wir hatten Glück =) wir hatten uns richtig entschieden.. wir 4 Mädels, eine andere Deutsche und 2 Inder, wir hatten den Weg gefunden zum Hafen und es ging los aufs Wasser.Der Doubtfulsound ist echt beeindruckend. Er ist noch größer als der Milford Sound..und mit unserem kleinen Boot fuhren wir ganz nah an die Berge heran.. um uns herum viele Wasserfälle, Regenwald, Pinguine..der Bootsführer tobte sich aus und fuhr mit uns durch riesen Wellen, bei denen wir schon lange nicht mehr im Boot stehen konnten..auch durch einen Wasserfall (diesmal ohne Fotoverrückte)..

Es war ein wunderschöner Tag..

Wir hoffen euch geht es gut!! Wir vermissen euch…eure 2 Mädels

Queenstown







Hey ihr Lieben,
von Mittwoch bis Samstagmorgen waren wir in Queenstown….eine Traumstadt: lauter junge Leute, jeden Tag (besser gesagt jede Nacht) Party und ein wunderschönes Panorama mit Bergen und See…Am ersten Tag ging es dann erstmal mit der Gondola auf einen der Berge, um Queenstown und den wunderschönen Lake Wakatipu von oben bewundern zu können. Wir konnten bei strahlendem Sonnenschein weit blicken, es war traumhaft schön!! Um auch mal wieder sportlich zu sein, wanderten wir auf einem (steilen!) Rundweg durch dichten Nadelwald.. einige Fotos später, saßen wir wieder in der Gondola und es ging zur Stadterkundung =)Queenstowns Innenstadt ist total süß, viele kleine Geschäfte, Cafes, und ja immer das wunderbare Panorama.. wir besuchten die botanischen Gärten, saßen an einem kleinen Bächle (ja wir lernen mit Jana und Luisa eher Schwäbisch als Englisch…) und lauschten der Musik von einem Jazzfestival..

Wir gönnten uns leckeres Abendessen in unserer Lieblingskneipe „Winnie’s“ (und danach ein paar Bier :P)..abends kann man in Queenstown einfach gut weggehen, ob gemütlich (oder auch bekloppt tanzend) bei Livemusik..Souvenirs gabs auch reichlich: Pullis für Jana, Birga und Lisa, ein Piercing für Luisa! Doch im Gegensatz zum Pullikauf war das Piercingstechen aber nicht ganz so gemütlich..der seltsame Piercer nahm den Auftrag etwas zu lässig..VIER Mal musste die Nadel in Luisas Ohr gestochen werden, bis Lisa (jaa das ist kein Tippfehler, LISA nicht LUISA) umkippte.. dann jedoch saß der Ring am rechtem Fleck und Lisa erholte sich durch Birgas tatkräftige Unterstützung (Beine hochhalten und beruhigen).

Queenstown hatte uns zurück..Die Tage waren einfach wunderbar..deswegen fahren wir auch am Montag direkt nochmal hin =)..

doch nicht alles war so wunderbar: Neuseelands Supermärkte verschwören sich gegen die ganzen Backpacker.. besonders uns: eine frisch gekaufte Thousand-Island-Salatsoße (mit Fisch..) war seit über einem MONAT abgelaufen.. das merkten wir jedoch erst nach dem Essen und so fühlten wir uns allesamt schlecht.. Jana bekam gleich mal „nen Raschdäer“ (übersetzt: eine Krise kriegen).

I can´t take my eyes of you..

Die Fahrt von Dunedin nach Queenstown..weites grünes Land..sanfte Hügel..Schafe..dann raue Klippen, Steine, Bergland, Kühe.. schneebedeckte Gipfel im Hintergrund..Schluchten.. türkisblaues Wasser..die Natur ist so beeindruckend, so abwechslungsreich..
Mein Wunsch all das festzuhalten..
I can’t take my eyes of you..
Lisa*

Dunedin 2


..jetzt werden wir auch noch berühmt in Neuseeland:)

Wir sind in der Zeitung : Otago Daily News

Montag, 19. Oktober 2009

Dunedin




..schon wieder gibt es was zu erzaehlen...


seit Samstag sind wir nun in der Studentenstadt Dunedin, wo wir wieder mal auf Jana und Luisa trafen.. das musste NATUERLICH erst mal gefeiert werden.......

Dunedin ist eine wunderschoene Stadt, mit tollen historischen Gebaeuden.. und auch "ausnahmsweise" mal mit einigen schoenen Shops :P die Tage hier verbringen wir in einem tollen Hostel (natuerlich ein Europaer als Besitzer..), auch wenn der Weg ins Hogwartz stets mit einem steilen Aufstieg verbunden ist....aber ist ja gut fuer die Oberschenkel ;)

..bisher gabs schon viel zu besichtigen, angefangen bei der steilsten Strasse der Welt, dem alten Bahnhof, der Cadbury's Schokoladenfabrik (lecker.......) und der Uni..


wir geniessen hier entspannte Tage, die Sonne scheint (zumindest manchmal), die Cafes laden zum Hinsetzen ein..und damit das Sportprogramm nicht zu kurz kommt, waren wir heute sogar schwimmen.

Uebermorgen geht unsere Reise weiter. Das Fjordland wartet auf uns :)

Wir hoffen euch geht es immernoch gut, freuen uns immer von euch zu hoeren!
Wir denken viel an euch, seid umarmt.


Freitag, 16. Oktober 2009

Oamaru







Hallo ihr Lieben,

zuletzt waren wir in Oamaru, einem kleinen Dorf, in dem man sich vorkommt als waer man in irgendeinem Film..

aber jetzt erstmal alles von vorne..
nachdem wir einen etwas langen Weg zum Hostel hatten, bemerkten wir, dass wir ganz alleine im "Swaggers Backpacker" waren...nur eine Nachricht war an der Tuer der Hausdame, dass sie bald zurueck sei..
somit machten wir uns erstmal auf den Weg durch das Dorf, vorbei an wunderschoenen Haeusern und suessen Cafes zur Kaesefabrik...dort bekamen wir so Appetit, dass wir direkt in den naechsten Supermarkt duesten, um uns einen Brie zu kaufen...
die naechsten Stunden verbrachten wir in dem romatischen und wunderschoenen Garten von Oamaru...
zurueck im Hostel trafen wir die verrueckte Agra, die uns ("weil wir so huebsch sind") direkt zu den Pinguinkolonien fahren wollte..auf dem Weg eraehlte sie uns von sich und den netten Backpackern, die sie mit uns verkuppeln wollte...
fuer die Pinguine war es dennoch zu frueh, deswegen kamen wir spaeter mit Tee und Fernglas wieder (wir sahen richtig profimaessig aus:))..Pinguine watschelten aus dem Meer direkt an uns vorbei...
und als es dunkel wurde, konnten wir die Schreie der blue-eyed pinguines in den Strassen Oamarus hoeren...wir folgten ihnen und waren umgeben von freilaufenden Pinguinen...etwas ganz besonderes!
Danach setzten wir uns noch gemuetlich ins warme Wohnzimmer und guckten uns "Slumdog Millionaire" an (ne Sarah:))..
eine wunderschoene aber kurze Zeit, die sogar mit frischen Brezeln (!!!) und Croissants, aber vor allem der coolen Begegnung mit Agra, gekroent wurde..
Wir hoffen euch geht es gut!!!!
Kuesse aus Neuseeland




danach ging es zurueck ins Hostel, wo eine 60jaehrige verrueckte Hausdame auf uns wartete

Timaru - "Canterbury Tomatoes"







Hey ihr Lieben,
einige Tage sind vergangen, wir haben mal wieder viel erlebt:
Von Christchurch ging es letzten Sonntag mit dem Bus nach Timaru. Wir waren schon frueh da, mussten auf unsere Tomatenfarmbesitzer warten. Wer wuerde uns wohl abholen? Bisher hatte nur Lisa mit Kerry telefoniert.. wir wussten dass die Besitzer das Wochenende ebenfalls in Christchurch gewesen waren.. auf einer Tomatenmesse? Oder etwa dem "Drum&Bass"-Festival!? Waren sie alte Knacker? Ganoven? Oder am Ende junge Leute?
Wir waren aufgeregt, konnten nicht ruhig sitzen, nicht lesen, nichts... Bei jedem Auto das selbe Gespraech "Sind sie das?!" - "Das sind sie!" - "jaaa das sind sie!!" - "okay, sie warens nicht...."
Was fuer ein Auto wuerde uns eigentlich holen? Ein Jeep? Ein alter Bus? Ein kleines Toeff??? Hoffentlich gross genug dass unsere Backpacks mit unserem ganzen Essen UND uns reinpassen wuerden.... da wir wussten, dass die Farm 6km von einem Supermarkt weg ist, hatten wir sicherheitshalber ordentlich eingekauft ;) schliesslich wollten wir nicht verhungern, oder von Tomaten leben muessen..

Ein heller Jeep hielt an, eine kleine junge Frau, ein Kerl mit knallblauen Haaren - Helen & Kerry.. jung, aufgeschlossen... also doch das "Drum&Bass"-Festival :)

Wir fuhren ein ganzes Stueck aus Timaru raus (eindeutig mehr als 6km!), erreichten ein kleines typisches Holzhaus "Home sweet home".. Kerry und Helen fuehrten uns ueber die Farm, zeigten uns unser Zimmer.. alles war etwas chaotisch, Birga und ich waren irritiert - es war dreckig............. hier wuerden wir nicht als Farmarbeiterinnen sondern eher mal als Putzfrauen gebraucht..
wir fragten, ob es schon was zu tun gaeb, doch nein, es hiess "just relax" und so verbrachten wir den nachmittag auf der Terasse, sassen in der Sonne, gingen spazieren.. ausser uns waren Jeni und Cody, ein amerikanisches Paar, und Lucy auf der Farm. Wir wohnten zusammen in dem Haeuschen, teilten Kueche, Bad, Wohnzimmer.. das war es was wir wollten, das Kiwilandleben kennenlernen.. doch noch fuehlten wir uns unsicher und gingen frueh schlafen..was wuerde uns die kommende Woche erwarten?!
Montagmorgen durften wir ausschlafen, wir rechneten mit einem ebenso "relaxten" Tag wie Sonntag..planten schon einen Strandbesuch, da drueckte Kerry uns Spaten, Schaufel, Hacke in die Hand. Er wollte eine Wasserleitung verlegen, mit blauer Farbe war markiert wo wir graben sollten... und so machten wir uns an die Arbeit. Die Sonne schien, es war heiss.....wir versuchten den Spaten in den harten Boden zu bekommen - "you have to jump" ... perfekt fuer Birgas Fuss, wir sprangen auf den Spaten, hoben die Rasenschicht weg, kaempften uns mit Hacke durch die harte Erde. Diese Farm war keine Farm, sie verkleidete sich nur.....es war ein BOOTCAMP! Wir lachten, waren dreckig..irgendwann nur noch muede..
11,5 Meter spaeter war die Arbeit fuer Tag 1 getan.......

Am zweiten Tag freuten wir uns schon auf die Arbeit, denn heute war Picking angesagt. Endlich Arbeit mit den Tomaten!! Wir starteten in Fleecepullis, denn es war noch frueh und es war kalt... doch nicht lange danach waren wir wieder halbnackt wie schon am Tag zuvor. Diesmal war es nicht die Mittagssonne, sondern das Tropenhaus. "Greenhouse" bedeutet Hitze, Feuchtigkeit, Arbeit!
Doch es machte Spass und wir waren zu viert unterwegs. Relativ schnell waren die 700kg (!!) Tomaten gepflueckt und der restliche Tag konnte entspannt angegangen werden.. musste er auch, denn schon von Tag 1 plagte uns der Muskelkater (Lisa wusste von einigen Muskeln nicht mal, dass sie die besitzt....). Um das Farmleben richtig kennenzulernen, fuhren wir spaeter mit Kerry zur Markthalle und luden die Tomaten ab.

Tag 3: Kerry und Helen mussten nach Christchurch (nicht wieder fuer ein Festival, diesmal wirklich zu einem Farmingtreffen..) und wir hatten den Auftrag im "Garten" Unkraut zu jaehten. Wir freuten uns und dachten, wir fangen lieber frueh an, damit wir den Nachmittag endlich mal zum Strand koennten.....doch von wegen......... statt Unkraut zwischen den Pflanzen, suchten wir Pflanzen zwischen dem Unkraut! 4Stunden harte Arbeit....3 Schubkarren voll Unkraut... dann waren wir fertig.. und auch wenn wir muede waren, wir schnappten die Fahrraeder und machten uns auf den Weg zum 9km entfernten Pleasent Point, ein kleines Staedtchen, Cafes, ein Fluss.. es war eine schoene Abwechslung..

Am naechsten Tag, war der Tierarzt da, die Kaelbchen (Kerry und Helen haben neben Tomaten auch Kuehe und Schafe..), sollten ihre Hoerner entfernt bekommen.
Wir guckten zu (Lisa verabschiedete sich verfrueht, wenig gluecklich ueber den Anblick..), danach sollten wir arbeiten. Kerry laechelte...wir sollten den Graben weiter graben...doch nachdem er unsere geschockten Blicke sah, schlug er ganz eingeschuechtert vor, dass wir auch im Greenhouse etwas machen koennten...ohne zu fragen was genau, sagten wir schnell "jaa"...dort schneideten wir dann die unteren Blaetter von den Tomatenpflanzen ab, damit die Tomaten mehr Licht bekommen...eine viel angenehmere Arbeit, die schnell geschafft war (auch wenn Lisa uebermotiviert die ersten 10 verkrotzte)...Birga legte sich danach erstmal schoen in die Sonne (im Bikini...es war wirklich heiss!!) und Lisa arbeitete noch ein bisschen freiwillig im Greenhouse...

Die Abende liessen wir immer sehr ruhig und gemuetlich ausklingen und bedienten uns gerne an den vielen DVD (perfekt fuer schoene Maedelsabende)...zufaelligerweise waren alle drei Filme mit Hugh Grant..deswegen dachte Kerry und Helen wir waeren totale Fans...naja was solls:)..

Die knappe Woche (wir entschieden uns Freitags schon zu fahren, weil wir am Samstag in Dunedin feiern gehen wollten und natuerlich auch damit wir mehr Zeit fuer die naechsten Stationen haben..) ging ganz schnell vorbei...es war eine besondere und gute Erfahrung das Landleben kennenzulernen und die Leute waren echt cool, doch jetzt freuen wir auch auf die naechste Zeit...
..als naechstes ist Oamaru angesagt...da heisst es erstmal Pinguine beobachten...

Wir hoffen euch geht es gut und ihr hatten auch eine schoene Woche.
Bis ganz bald.
Kuesschen, Birga und Lisa

Christchurch 3




Hey ihr Lieben..
nur eine kurze Info ueber das letzte Wochenende in Christchurch.
Nach unserem Krankenhausbesuch, warteten Jana und Luisa, unsere 2 Reisemaedels im Hostel auf uns.. zusammen gings am naechsten Morgen los - Christchurchs Shoppingmeilen wurden unsicher gemacht :) jaaa, unsere Backpacks sind schon berstend voll.. jaaa, unser Reisebudget wird immer kleiner... jaaa, und trotzdem koennen wir nicht nein sagen......
wie sollte es anders sein, wir wurden fuendig :)
Mama, Papa, macht euch schon mal auf ein Paeckchen aus Neuseeland gefasst....wir werden Sachen nach Hause schicken... schliesslich sind wir noch gut 7 Wochen hier..und werden sicherlich noch das ein oder andere mal aehnlich aussehen wie auf dem Foto.. ;)




..und abends ging es dann mal wieder feiern...auch mit kaputtem Fuss..man ist ja nur einmal jung:)

Freitag, 9. Oktober 2009

Lake Tekapo, Aoraki (Mt Cook)




































Hey ihr Lieben,
einige Tage und Abenteuer spaeter gibts mal wieder viel zu berichten.

Am Mittwoch ging unsere Reise an den Lake Tekapo. Dieser See liegt vor dem wunderschoenen Hintergrund der Southern Alps. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch huegeliges Land, braune Berge. Und dann waren ploetzlich die schneebedeckten Spitzen der Southern Alps zu sehen.. beeindruckend. Wir kamen naeher heran, fuhren um die Kurve und vor uns erstreckte sich tuerkisblaue Weite. Das Wasser vom Lake Tekapo schimmert im Sonnenschein ganz tuerkis, weil Staub von den Gletschern hinein gespuelt wird und das Wasser truebt.
Nachdem wir unsere riesen Backpacks (sie wachsen mit jedem Tag...) in Tailor-Made-Backpackers verstaut hatten, ging es los ans Seeufer. Die Sonne schien, der See bildete eine tolle Kulisse und so starteten wir ein Fotoshooting :) Ergebnisse werden bald eingestellt..
Wir wanderten durch das kleine Staedtchen zu einer kleinen, bekannten Steinkirche. Auch hier waren wir einfach beeindruckt von dem Bild das sich ergab.
Zurueck im Hostel, machten wirs uns gemuetlich. Wir hoerten eine knatschige Stimme im Flur...sie erinnerte uns schwer an Ozzy Osbourne....Doch als wir um die Ecke guckten, stand unser Hostel-father da. Ein kleiner knuffeliger Mann, graue wirre Haare, Augenbrauen die wie Antennen zur Seite weg standen. Michael - er sieht aus wie ein Gartenzwerg und ist einfach wunderbar nett.
Wir unterhielten uns ueber Mount Cook, er buchte fuer uns einen Trip.
Alles schien wunderbar - bis Birga unsere NakedbusTouren buchte und sich in einem Datum irrte. Der Bus war fuer Donnerstag statt fuer Freitag gebucht, da es Mittwochabend war, waren die 24h Cancel-Zeit abgelaufen....wir wussten nicht weiter.. Birgas Angst: alleine am anderen Ende der Welt, in dem kleinen Doerfchen Tekapo und keine Moeglichkeit weg zu kommen.
So sassen wir im Wohnzimmer. Birga verzweifelt ueber ihr Ticket, ich traurig weil ich den "atemberaubenden" Sternenhimmel in der "dunkelsten Nacht Neuseelands" sehen wollte, sich aber niemand fand, der raus fahren wollte auf einen Aussichtsberg.
Irgendwann gesellte sich ein anderer Deutscher zu uns,Richard, zusammen wanderten wir ans Seeufer.. tatsaechlich war die Nacht dunkel doch Wolken hingen im Himmel..ohne Sterne aber mit Cookies (wie sollten wir eigentlich jemals ohne Suesses durch den Tag kommen?!) sassen wir also gemuetlich am Seeufer und redeten..

Die Nacht war kurz, frueh ging es los in den Aoraki/Mt Cook National Park. Wolken hingen immernoch vor den Bergen, die Sicht war beschraenkt. Doch es klarte auf, Mount Cook zeigte sich in seiner ganzen Groesse. Es war beeindruckend, vorallem das Bild der sich spiegelnden Berge im Lake Pukaki. Im National Park selbst wanderten wir einige Stunden zwischen Grasland, ueberquerten Haengebruecken, bewunderten Gletscher die blau schimmerten. Wegen einem Felsrutsch und Schneefall waren nicht alle Strecken begehbar, und so sassen wir schon am fruehen Nachmittag im Cafe und warteten auf den Bus zurueck nach Lake Tekapo.
Wieder in unserem Staedtchen dann, ging es ins Touristencenter.. wir brauchten fuer Birga ein Ticket nach Christchurch, denn ihr Nakedbusticket war ja falsch gebucht... nach einigen Telefonaten hielten wir dann ein neues in der Hand und zur Feier des Tages, dass sich Pech doch manchmal zu Glueck wandelt, entschieden wir uns, uns eine Pizza zu goennen :) der Weg von Pepe's Pizzeria zum Hostel ging ploetzlich ganz schnell, der Hunger trieb uns nach Hause. Wir sassen wieder mit Richard zusammen, da gesellte sich ein anderer Deutscher dazu. Die typische Frage "woher bist du?" wurde mit einem Laecheln beantwortet..."Kreis Offenbach"
ungaublich aber wahr, man trifft jemanden aus Langen in Neuseeeland.. in dieser Gruppe machten wir uns einen lustigen Abend, sassen zusammen, quatschten....
Doch das naechste Chaos bahnte sich an...Birga hatte die erste Stufe uebersehen, es war nass auf der Treppe, Birga fiel.. Sie kam ins Zimmer gehumpelt, war umgeknickt...... wir wickelten den Knoechel, Pascal holte ein Eisakku.. und dann hofften wir dass es besser wuerde.
Heute morgen jedoch war es noch schlimmer. Der Fuss war dick uns blau.. Birga und ich malten uns alle Horrorszenarien aus, angefangen bei wilden Aerzten, die ohne Narkose arbeiten, ueber Amputationen, Brueche, Rueckreise........ als wir nach draussen kamen, standen wir im Schnee. Was sollten wir machen?!
Wir entschieden uns nach Christchurch zu fahren, dort ins Krankenhaus zu gehen.
Bis jedoch der Bus abfuhr, fuhren wir nachmal auf einen Aussichtsberg hoch (die Sicht war beschieden, denn wir standen in einer Schneewolke.....) und machten uns eine gemuetliche Zeit im Cafe.

Jetzt in Christchurch ging es direkt ins Krankenhaus. Ich musste einen Rollstuhl organisieren, packte Birga rein und wir starteten die Tour durch endlose Krankenhausgaenge. Wir warteten.. dann wurde Birga zum X-Ray gefuehrt, ein Roentgenbild sollte klaeren ob etwas gebrochen ist.
Wieder mussten wir warten..wir waren angespannt.
Es schienen Ewigkeiten zu vergehen bis wir zum Arzt gebeten wurden. Er befragte Birga, tastete den Fuss ab........und dann: laechelte er. der Fuss ist nicht gebrochen! Uns fiel ein Stein vom Herzen. Er meinte es sei etwas mit den Baendern, Birga bekam eine Bandage und Creme..... unser Abenteuer kann also weiter gehen!
Gut gelaunt kurvte ich mit Birga durchs Krankenhaus, stets auf der Suche nach dem Exit. Doch statt heraus zu kommen, standen wir ploetzlich mitten in einem grossen Schlafsaal..."Sorry.." Wir mussten grinsen, eine Krankenschwester kam uns laechelnd entgegen, zeigte uns den Weg.
Wieder im Freien fielen wir uns in die Arme..

Im Hostel hier warteten Jana und Luisa, unsere 2 Reisemaedels.. es ist schoen jetzt mal wieder zusammen zu sein! Bis Sonntag werden wir gemeinsam im Hostel sein. Dann geht es fuer uns nach Timaru - die Toamtoes warten.....


Wir hoffen es geht euch allen gut. Wir denken an euch, seid gekuesst*
Lisa und Birga

Dienstag, 6. Oktober 2009

Christchurch 2


...bevor wir uns aufmachen von der schoenen, aber sehr sehr kalten Stadt Christchurch, wollen wir noch ein bisschen von uns erzaehlen...

falls jemals einer von euch in Christchurch vorhaben sollte essen zu gehen, sollte er dies in der FOODHALL tun...Dimitri's Souvlaki ist sehr zu empfehlen...jedoch sollte man sich vorher gut ueberlegen, wie scharf man sein Pitabrot geniessen will..fuer uns fiel die Wahl auf mittelscharf..
voller Vorfreude bissen wir zu...anfangs war alles noch gut und sehr lecker...doch mit der Zeit wurde uns warm, der Kopf wurde rot, die Zunge taub...mittelscharf entpuppte sich als Nakosemittel..nachdem wir die Essenshalle verlassen haben..rief Lisa unverzueglich nach etwas zum Loeschen...ihre Gedanken waren ploetzlich auf eine riesengrosse Portion Eis reduziert...

nach diesem doch sehr lustigen Erlebnis, ging es ab auf die Shoppingstrasse...schnell fanden wir ein Outlet mit bunten, abgedrehten, tw. furchtbaren Klamotten...doch da wir fuer diesen Tag nichts mehr geplant hatten, verbrachten wir sehr lustige Stunden in Leopardenbody und Glitzerleggings...

heute sind wir ein bisschen aus Christchurch rausgefahren...zum Hafen nach Lyttleton...mal wieder hatten wir Hunger und freuten uns als wir eine Baeckerei fanden...doch Birgas Hotdog entpuppte sich als fritierte Wurst, die sofort im Muelleimer landete..

danach ging es nach Sumner...ein schoener aber kalter Strand...

trotz misslungenem Hotdog und winterlichem Strandspaziergang, war heute ein guter Tag...wir haben eine Zusage von Canterbury-Tomatoes bekommen :)
naechste Woche werden wir somit zu Tomatenexpertinnen gemacht...

Wir hoffen, ihr hattet auch einen schoenen Tag..
Bis bald, eure 2 Backpacker

Montag, 5. Oktober 2009

Christchurch


Hallo ihr Lieben,
seit Samstag sind wir jetzt in Christchurch und geniessen mal wieder ein bisschen Grossstadtluft...
deswegen ging es am Samstag auch endlich mal wieder richtig feiern...
ansonsten machen wir das ganze Touri-Programm mit'punting' (Stechkahnfahrt) und einer Tour in der alten Strassenbahn, vorbei an allen Sehenswuerdigkeiten von der sehr englischen Stadt...
..sonst lassen wir es eher ruhig angehen..aber nicht weil wir von der ganzen Reiserei schon kaputt sind...sondern eher weil ich (Birga) pro Tag eine Packung Kleenex verbrauche...hoffen das wird bald anders...haben naemlich noch grosse Plaene..

am Mittwoch soll es weiter gehen an den Lake Tekapo und an Mountain Cook und ab naechster Woche wollen wir auf einer Tomatenfarm arbeiten, direkt an der Ostkueste in Timaru...wir hoffen das klappt alles und freuen uns schon auf das Abenteuer..

Wir hoffen euch geht es gut...
Ganz liebe Gruesse und eine kalte Brise aus Neuseeland (hier ist es echt eisig)..
Birga und Lisa

P.S. das Umbuchen hat geklappt...d.h. wir sind ab 1. Dezember in Sydney, aber wir kommen trotzdem puenktlich am 4. Dezember wieder an:)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Suedinsel...Blenheim..Kaikoura...








Hey ihr Lieben..
am Mittwoch ging es nun ab auf die Suedinsel..doch nicht ganz ohne Zwischenfaelle: ein Erdbeben wurde mit der Staerke von 8.3 gemessen...ihm folgte eine Tsunamiwelle..wir sassen gerade auf der Faehre, als wir von der Tsunamiwarnung hoerten, doch Gott sei Dank gab es kurz vor dem Erreichen der Suedinsel zumindest fuer uns Entwarnung.

Unser erster Stopp auf der Suedinsel war in Blenheim, dem Weingebiet schlechthin. Ansonsten gab es jedoch nicht viel zu sehen, sodass wir am naechsten Tag schon weiter reisten.
Es ging in einem alten Zug direkt entlang an der Kueste nach Kaikoura.
In diesem wunderschoenen Ort direkt am Pazifik sind wir nun seit gestern und geniessen das schoene Wetter und die unglaubliche Natur: blicken wir nach links, sehen wir schneebedeckte Berge...sehen wir nach rechts, ist da der wunderbar tuerkisblaue Pazifik...
machten heute eine Wanderung durch die Gegend, danach ruhten wir am schwarzen Strand, vom Wellenrauschen in den Schlaf gesungen...
dann ging es - ganz typisch neuseelaendisch - zu der sheep shearing show..
heute Abend wartet nun das Seafest auf uns..

Wir hoffen euch geht es gut.
Liebe Gruesse und Kuesschen,
Birga und Lisa

(Fotos kommen in Christchurch)